Lubok Exhibition at Bongoût gallery


Opening reception: Friday, March 5 at 7:00 pm
Exhibition dates: March 5 - April 10, 2010

 

 

Since 2007 Lubok is publishing extraordinary artists' books with a focus on original graphic linocut-books. Renowned artists like André Butzer, Tal R, Matthias Weischer, Christoph Ruckhäberle, and Volker Pfüller have already been published. Lubok will not only display their book releases but will take this opportunity to present some fine young artists' work as well.

HAGEL

Simone Wassermann
Katja Schwalenberg
Gabriela Jolowicz
Oliver Kossack
Jens Schubert
Christoph Ruckhäberle
Christoph Feist

Sebastian Gögel

 

Lubok's artists are using the technique and aesthetics of linocut. This old fashion approach is taken as an inspiring challenge to younger generations. The Lubok-linocuts are printed using an original "Präsident" cylinder printing press which was built in 1958. Each page is an original piece of art, however they are printed in editions and bound to be sold and distributed inexpensively.

 

Although the artists do not sign or number each single linocut, they still maintain the value and aura of an original. The publishers Christoph Ruckhäberle and Thomas Siemon want to create affordable books that contain affordable works of art within the pages. They intend each page to function as art. To exhibit the Lubok-books at a gallery is therefore just another playful element toward the discussion of original vs reproduced works and their inherit hierarchy or status.
In this exhibition, everyone who walks in, can afford to take one home.

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Lubok is an awarded project, and has exhibited at the Museum of Fine Arts in Leipzig and in 2009 participated at the New York Art Book Fair in NYC. March 2010 Lubok will be exhibited at the Independent Art Fair in New York.





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Lubok bei Bongoût !



Vernissage am 5. März um 19 Uhr.

Ausstellung bis zum 10. April.


Der Leipziger Künstlerbuchverlag Lubok folgt der Einladung des renommierten Grafik- und Siebdruckstudios Bongoût in ihre Berlin-Mitte Galerie und bringt nicht nur alle bisher erschienenen Linolschnittbücher mit, sondern zudem noch eine ausgewählte Handvoll junger KünstlerInnen. Die Ausstellung präsentiert exklusive Arbeiten von


HAGEL
(Mischtechnik),

Simone Waßermann (Kohlezeichnungen),
Katja Schwalenberg (Malerei),
Gabriela Jolowicz (Holzschnitte),
Oliver Kossack (Kaltnadelradierungen),
Jens Schubert (Farblinolschnitte),
Christoph Ruckhäberle (Grafiken)
Christoph Feist (Schablonengraffiti).

und Sebastian Gögel (Tattoo).

Lubok Verlag


Im Lubok Verlag erscheinen seit 2007 außergewöhnliche Künstlerbücher mit einem Schwerpunkt auf originalgrafischen Linolschnittbüchern. Partizipiert und veröffentlicht haben bereits so namhafte Künstler wie André Butzer, Tal R, Matthias Weischer, Christoph Ruckhäberle,Volker Pfüller uvm. Der Lubok Verlag hat mit seinen Büchern bereits einige Preise gewonnen, stellte im Museum der Bildenden Künste Leipzig aus und war 2009 zur New York Art Book Fair eingeladen. Im März 2010 stellt Lubok auf der Kunstmesse Independent New York aus.

 

Warum Bücher ausstellen?


Im Lubok Verlag erscheinen seit 2007 originalgrafische Bilderbücher. Für die Serie Lubok und die monographischen Lubok Spezial-Bände setzen sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Malerei und Grafik mit der Technik und der Ästhetik des Linolschnitts auseinander. Die eigene künstlerische Handschrift im etwas altbacken daher kommenden Medium auszudrücken wird als interessante Herausforderung angenommen. Dies beschert der Druckgrafik gerade aus dem Kreise junger Künstler neue Impulse und verjüngendes Interesse.

 

Die Linolschnitte für die Lubok-Bücher werden direkt von den original Druckstöcken auf einer alten Schnellpresse aus dem Jahre 1958 gedruckt. Es handelt sich also um originalgrafische Arbeiten, die jedoch nicht als Einzeldrucke teuer gehandelt, sondern in hoher Auflage zu Büchern gebunden und zu erschwinglichen Preisen verkauft werden.

 

Obwohl die einzelnen Linolschnitte von den KünstlerInnen nicht signiert oder nummeriert werden und sich aufgrund der Buchform nicht dazu eignen aufgehängt zu werden, handelt es sich unwidersprochen um Originale, die ihren Wert haben und vor allem ihre eigene Aura. Und obwohl es den Herausgebern Christoph Ruckhäberle und Thomas Siemon auch darum geht, die Kunstwerke als erschwingliche Bücher zu verstehen (und vice versa: die Bücher als erschwingliche Kunstwerke), lohnt es sich doch auch einmal jede Seite für sich zu betrachten und als Kunstwerk zu genießen.

 

Die Lubok-Bücher in einer Galerie auszustellen entpuppt sich somit als eine weitere spielerische Komponente in der mittlerweile auch kunsthistorisch nicht mehr jungen Diskussion um Original und Reproduktion und damit Hierarchie und Wert der einzelnen Kunstgattungen. Möchte man den Lubok-Büchern die Degradierung der Originalgrafik vorwerfen (schließlich werden die Drucke nicht im althergebrachten Sinne mit Respekt behandelt, sondern in hoher Auflage gedruckt und zum
Gebrauchsgegenstand „Buch“ gemacht), kann man mit der Ausstellung das Gegenteil beweisen:

 

Die Buchform stellt sich als Glücksgriff dar, kann man doch die soeben im Galerieraum betrachtete Kunst auch ohne dicken Geldbeutel oder Abstrichen bei der Abbildungsqualität im Ausstellungskatalog tatsächlich mit nach Hause nehmen.



Book, Christoph Ruckhäberle "PORTRAIT"


Book, Volker Pfüller "Tierlein"



Wood-cut, Gabriela Jolowicz "Wolle"

Book, Gabriela Jolowicz "MEGABILLIG"




 

E-mail: info at bongout.orG